In diesem Artikel habe ich mir Gedanken dazu gemacht, wie die du deine eigene Kommunikation verbessern kannst. Als Kommunikationstrainerin werde ich das öfter mal gefragt, weil es doch für jeden relevant ist. Jedes Gespräch das wir führen kann davon profitieren. Und es läuft damit auf die eine Frage raus:
Du erfährst hier in aller Kürze:
- Was läuft in unserer Kommunikation oft falsch?
Wir hören uns eigentlich gar nicht wirklich zu. - Aktives Zuhören ist die Lösung.
Sich selbst zurück nehmen, den anderen in den Fokus setzen. - 4 praktische Tipps wie du deine Kommunikation verbessern kannst.
Fokus, innere Haltung, richtige Fragen – und aktives Zuhören - Kommunikation braucht Übung – aber sie lohnt sich.
Was läuft in unserer Kommunikation oft falsch?
Mir wurde klar: Ich war oft nur bei mir selbst.
Kennst du das auch?
Du hörst jemandem zu – zumindest äußerlich. Du nickst, schaust freundlich. Doch innerlich bist du schon bei dem, was du gleich sagen willst. Du folgst den Gedanken deines Gegenübers gar nicht wirklich.
Ist aktives Zuhören die Lösung?
Nur wer wirklich zuhört, kann sicher gehen, dass seine Botschaft auch ankommt.
Aus meiner Praxis als Coach und Mediator kann ich dir sagen:
Mit der Fähigkeit des aktiven Zuhörens wirst du dich nicht nur selbst besser verstanden fühlen – sondern auch dein Gegenüber. Das verbessert Beziehungen und steigert deinen Erfolg. Klingt gut, oder?
Was ist aktives Zuhören?
In der Kommunikation nennt man das aktive Zuhören die Fähigkeit:
Ein einfaches, aber wirkungsvolles Werkzeug:
Spiegle das Gehörte in deinen eigenen Worten.
Beispiele:
– „Ich habe gerade verstanden, dass du …“
– „Ich höre heraus, dass dir wichtig ist …“
So kannst du Missverständnisse vermeiden und dein Gegenüber fühlt sich wirklich gehört
Die Wiedergabe des Gehörten ist meist nur ein knackiger Satz. Mein aktuelles Verständnis in meinen eigenen Worte.
4 praktische Tipps wie du deine Kommunikation verbessern kannst:
#1: Fokus auf deinen Gesprächspartner
Willst du wirklich verstehen, was dein Gegenüber sagt? Dann schenke ihm deine volle Aufmerksamkeit.
- Schaffe eine Umgebung ohne Ablenkung: Handy stumm, Tür zu, Kopfhörer auf.
- Zeige durch Körperhaltung und Blickkontakt, dass du präsent bist.
- Vermeide Multitasking – echte Kommunikation braucht Fokus.
- Achte auch auf deine nonverbalen Signal, deine Körpersprache ist wichtig (z.B. Kopfnicken).
# 2: Innere Haltung des Verstehen-Wollens
Willst du wirklich verstehen, was dein Gegenüber sagt? Dann schenke ihm deine volle Aufmerksamkeit.
Zuhören und Verstehen sind aus meiner Sicht zwei verschiedene Dinge, und letztlich eine bewusste Entscheidung.
Frage dich selbst:
Willst du wirklich verstehen – oder nur deine Sicht durchsetzen?
Bist du bereit, dem anderen Raum zu geben?
Und wechsle auch einmal die Position: Wie würdest DU dich fühlen, wenn dir niemand wirklich zuhört?
Wenn Menschen sich angegriffen fühlen, blockieren sie. Dann geht es nicht mehr um Austausch, sondern ums Gewinnen. Drum: Überprüfe deine Haltung:
# 3: Achte auf die Qualität deiner Fragen
Gute Kommunikation lebt von guten Fragen. Stelle offene, neugierige Fragen. Das ist z.B. ‚wie meinst du das‘, „kannst du das bitte noch weiter ausführen“, „das interessiert mich jetzt!…“
Denn: Echtes Interesse gibt uns eine Bedeutung und das wiederum ist ein Grundbedürfnis des Menschen.
Wer sich ernst genommen fühlt, wird ruhiger, der Verteidigungs- und Durchsetzdruck nimmt ab.
Gute Fragen führen also zur Bereitschaft, selbst zuzuhören.
# 4: Aktives Zuhören: Nutze deine eigenen Worte zur Klärung
Hast du schon aktives Zuhören ausprobiert? Oben habe ich es erklärt. Und ich kann dir versprechen: Es hat meine Welt verändert, und das wird es auch bei dir. Wirklich und tatsächlich zuhören und dann abgleichen ob das was ich verstanden habe auch gemeint war. Denn tust du das nicht bist du in der Welt der Annahmen. Du glaubst zu wissen was der andere meint, kannst dir aber ohne Rückvergewisserung nie sicher sein!
Aktives Zuhören ist mein tägliches und meist geliebtes Kommunikations-Werkzeug.
Ist die Zeit dein Feind, wenn du deine Kommunikation verbessern willst?
Meine klare Antwort: NEIN.
Ich bin sicher, gutes Zuhören ist am Ende die Abkürzung. Zum einen werden Gespräche damit zielgerichteter und klarer. Zum anderen werden Missverständnisse (hab ich so nie gesagt), Doppelarbeiten (wenn ich geahnt hätte dass du das machst) und generell schlechte Stimmung damit vermieden.
Und als schöner Nebeneffekt verbessert eine bewusste Kommunikation noch meine Beziehungen. Fühlen wir uns verstanden, fühlen wir uns gemocht.
Denn: Wenn ich weiß wohin das Boot segeln soll, dann nehme ich Fahrt auf.
Daher meine Aufforderung an dich: Probiere mal aus, wie anders es sich anfühlt, wenn du bewusster sprichst.
Ich bin sicher, mit der richtigen Haltung und praktischen Tools kannst du deine Gesprächsführung nachhaltig verändern.
Wenn dir der Schritt alleine zu gewagt erscheint oder du Sicherheit gewinnen möchtest – dann schau gern in meine KOMMUNIKATIONS-WERKSTATT.
Dort kannst du lernen, wie du durch aktives Zuhören, empathische Gesprächsführung und klare Kommunikation deine Beziehungen und deinen beruflichen Erfolg verbessern kannst.
Ich hoffe, ich konnte einen kleinen Spark 🌟bei dir setzen.
Und wünsche dir viele produktive und schöne Begegnungen.
Bis bald,
Deine Sabine

